Künstliche Intelligenz prägt unseren Alltag, die Wirtschaft und gesellschaftliche Prozesse. Doch bislang wird sie zu rund 74 Prozent von Männern entwickelt und genutzt. Studien zeigen: Im Vordergrund stehen Effizienz und Strukturveränderung, während Empathie, Ethik und Vielfalt zu kurz kommen.
Demnach nutzen Frauen KI seltener. Sei es, weil ihnen die Technologie fremd erscheint und sie sich nicht im Detail damit beschäftigen möchten. Oder weil sie – zu Recht – Datenklau und digitale Gewalt befürchten. Die Brisanz zeigt sich im aktuellen Fall der Schauspielerin Collien Fernandes, von der pornographische Bilder mit KI erzeugt und im Netz verbreitet wurden.
Es erwartet Sie ein spannender Vortrag mit Impulsen und Lösungsvorschlägen, dazu das World-Café-Format für den Austausch untereinander und eine Diskussion im Plenum zum Abschluss. Der Eintritt ist frei.
Moderation: Frank Müller und Fee Arnold, Institut für Demokratie und künstliche Intelligenz in Tübingen (IDemKI)